Fischereiverein Wittgenstein e.V.

"Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung" ab dem 07.11.2017

Informationen des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe e.V.

(Der Inhalt dieser Seite wurde unverändert vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. übernommen.)

Die Flunder wird Fisch des Jahres 2017

Pressemitteilung 2016/11/11 des DAFV, VDST und BfN

Bonn/Berlin, 11. November 2016: Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017. Die Plattfischart wurde gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt.   weiter lesen


Angler bekommen Umwelt - Ehrenpreis 2015 verliehen

Der Umwelt-Ehrenpreis wird vom Umweltministerium (MKULNV NRW) zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements im Bereich des Umweltschutzes ausgelobt.

Bei der landesweiten Initiative sind 39 Personen die sich in herausragender Weise im Umweltschutz engagieren in die engere Auswahl gekommen, darunter fünf Angler.

Zwei der Gewinner sind langjährige Mitglieder im Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e. V. und wurden aufgrund ihres besonderen Engagements vorgeschlagen.


Helmut Uphoff

Helmut Uphoff ist für den Fischereiverband NRW e. V. seit 1995 als Fischereiberater und schon seit 1985 als Beisitzer im Landschaftsbeirat tätig.


Klaus-Peter Kranke

Klaus-Peter Kranke führt den Kreisfischerei-Verein e.V. 1885 Warendorf/Ems seit 2009 und ist dort seit 2007 im Vorstand. Zudem ist er für den Fischereiverband NRW e. V. schon seit 1994 als Fischereiberater und Beisitzer im Prüfungsausschuss und seit 2000 im Land-schaftsbeirat des Kreises Warendorf tätig.

Wir gratulieren zur Verleihung des Umwelt-Ehrenzeichens!

 

Bauern und Angler kooperieren beim Gewässerschutz

Problematische Einträge von Nährstoffen sollen gestoppt werden

Münster <wlv>   Die heimischen Bauern und Angler wollen ab sofort gemeinsam die Entstehung und Verbreitung von Abwasserpilzen in den Oberflächengewässern der Region verhindern.  

Dies ist das zentrale Ergebnis eines Treffens von Verantwortlichen des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und des Fischereiverbands NRW (FV NRW) in dieser Woche in Münster. Beide Verbände verständigten sich darauf, innerhalb ihrer Mitgliedschaft über das Thema aufzuklären und ein konkretes gemeinsames Vorgehen bei der Ursachenbekämpfung abzustimmen.

„Der Schutz der heimischen Gewässer liegt auch in der Verantwortung der Landwirtschaft. Wir sind daher entschlossen, an der Aufklärung der Situation umfassend mitzuwirken und die Dinge, wo sie nicht in Ordnung sind, abzustellen. Hierzu gehört die Zuweisung von Verantwortlichkeiten auf der Basis und nach sorgfältiger Auswertung von Fakten. Vorverurteilungen einzelner Betriebe oder gar der ganzen Branche auf der Basis von Vermutungen lehnen wir dagegen ab“, sagte WLV-Hauptgeschäftsführer Werner Gehring nach dem Meinungsaustausch.

„Nur gemeinsam mit den Landwirten können wir eine nachhaltige Verbesserung unserer Gewässer erzielen. Dazu muss das Bewusstsein hergestellt werden, dass unerlaubte Einleitungen massive Schäden in den Gewässern anrichten und nicht geduldet werden. Nicht nur die Lebewesen im Wasser geraten in Gefahr, sondern auch das Schutzgut Wasser wird beeinträchtigt. Daher begrüßen wir die Bereitschaft des Landwirtschaftsverbands zur Kooperation und werden deren Vertreter beim Wort nehmen“, kündigte Dr. Michael Möhlenkamp, Geschäftsführer des Fischereiverbands NRW an.

In den letzten Wochen war aus verschiedenen Regionen von Westfalen-Lippe das verstärkte Auftreten von Abwasserpilzen in Bächen und Vorflutern gemeldet worden. Bei der vorläufigen Erforschung der Ursachen waren unsachgemäße Einleitungen von Nährstoffen in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben entdeckt worden. Diese Zufuhr von Nährstoffen könnte die Erklärung dafür sein, dass es in mehreren betroffenen Flussläufen zu der Ausbreitung von Abwasserpilzen und in dessen Folge zu einem Absterben von Fischen und Fischnährtieren sowie dem Überwachsen des Bodengrunds durch die lebensfeindlichen Bakterien gekommen war.

Kontakt WLV:
Hans-Heinrich Berghorn
Tel.: (0251) 4175 – 107
E-Mail: info@wlv.de

 

Kontakt FV NRW:
Dr. Olaf Niepagenkemper
Tel.: (0251) 48271 - 0
E-Mail: niepagenkemper@lfv-westfalen.de

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